Aufbau eines Wasserkochers | Ganz einfach

Der Aufbau und die Funktionsweise eines Wasserkochers sind recht leicht verständlich.

Der Aufbau und die Funktionsweise eines Wasserkochers sind recht leicht verständlich. Nachdem wir die Maschine an der Steckdose angeschlossen haben, können wir den Deckel, je nach Modell, nach oben klappen oder abnehmen und die Füllkanne mit Wasser befüllen.

 

Die Wassermenge beim Einschalten

Ein Wasserkocher sollte niemals leer eingeschaltet werden, auch wenn sich bei neueren Geräten die Einschaltdauer proportional zur Wassermenge verhält und die Maschine nach 3 Sekunden abschaltet, wenn sich kein Inhalt im Wasserkocher befindet. Handelsübliche Wasserkocher haben in der Regel ein Fassungsvermögen von 1 bis 2 Liter. Es ist wichtig, dass die Kanne gut auf dem Sockel steht, um den nötigen Kontakt zwischen Stromzufuhr und Wasserbehälter zu gewährleisten.

 

Der Heizstab und die Hitzeentwicklung

Beim Betätigen des Einschaltknopfes eines gefüllten Kochers wird der gelieferte Strom nun in den Heizstrahl geleitet, welcher sich durch die entstehende Reibung erwärmt. Durch diese Erhitzung wird das Wasser im Fülltank nun ebenfalls warm. Es gibt Geräte die einen Heizstab enthalten, den man am Boden des Gerätes sehen kann. In diesem Fall sind die Heizstäbe von Metallrohren umgeben, damit Heizstab und Wasser nicht miteinander in Berührung kommen. Das Entkalken des Gerätes sollte man regelmäßig durchführen, da ein verkalkter Heizstab zu erheblichen Leistungseinbußen bis gar zum Ausfall führt.

 

Bei anderen Wasserkochern sieht man den Heizstab nicht. Er befindet sich unterhalb des Füllbehälters und gibt die Wärme per Induktion weiter. Auch bei Geräten mit verdeckten Heizstäben ist regelmäßiges Entkalken nötig, da sich der Kalk durch das Kochen des Wassers am Boden festsetzt. Da ein Wasserkocher das Wasser viel schneller erhitzt als der Ofen, ist er für Energiesparer bestens geeignet.

 

Die Trennung vom Stromkreis

Wenn die Flüssigkeit die gewünschte Temperatur erreicht hat, geht der Dampf üblicherweise durch den Griff in Richtung eines Bimetalls, welches einen Sprungschalter aktiviert, der das Gerät dann vom Stromkreis trennt. Damit der nötige Druck erreicht wird, muss der Deckel des Gerätes geschlossen sein. Bei manchen Kochgeräten bewirkt das Öffnen des Deckels die sofortige Abschaltung.

Wenn die Kanne abgenommen wird, bevor der Wasserkocher die Siede-Temperatur erreicht hat, sorgt ein im Sockel eingebauter Fühlstift dafür, dass die automatische Abstellung ausgelöst wird. Dadurch wird vermieden, dass ein erneutes Verbinden mit dem Sockel, eines möglicherweise leeren Füllgerätes, keine unbeabsichtigte weitere Aufheizung bewirkt.

Bei Hochleistungsgeräten befinden sich im Sockel oder im Kabelstecker zusätzliche permanent auslösende Schmelzsicherungen, die bei Überlastung auslösen.